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VOLLMERCup 2017: Weltklasseleistungen begeistern die Zuschauer

David Storl stößt Saisonbestleistung, Niko Kappel persönliche Bestweite und neuen deutschen Rekord – angepeitscht von den fast 2.000 Zuschauern zeigten die Kugelstoßer beim diesjährigen VOLLMERCup auf dem Biberacher Marktplatz absolute Top-Leistungen.

So richtig laut wurde es bereits beim Warm-Up der Junioren und der Athleten mit Behinderung. Die Zuschauer waren sichtlich begeistert davon, wie weit die gehandicapten Paralympics-Sieger Niko Kappel und Sebastian Dietz sowie die jungen Nachwuchsathleten die schweren Wurfgeräte stoßen. Die hervorragende Stimmung auf den Zuschauerrängen, die durch das tolle Wetter noch verstärkt wurde, blieb bis zum Wettkampfende auf dem Höhepunkt. Die Athleten zahlten es den Zuschauern mit Spitzenleistungen zurück.

Bereits der Wettkampf der U20-Athlethen war sowohl hochklassig als auch spannend bis zum Ende. Mit einer Weite von 19,65m und damit nur fünf Zentimetern Vorsprung auf den Zweitplatzierten Tobias Köhler sicherte sich der favorisierte Pascal Eicher den VOLLMERCup. Knapp dahinter vervollständigte Valentin Moll mit einer Weite von 19,24m das Podest.

Den Biberacher Marktplatz regelrecht zum Beben brachte der kleinwüchsige Sindelfinger Athlet Niko Kappel. Bei seinem dritten Versuch schleuderte der Drehstoßtechniker die vier Kilogramm schwere Kugel auf 13,81m – was für ihn eine neue persönliche Bestweite und neuen deutschen Rekord bedeutete. Diese Weite reichte ihm aufgrund der unterschiedlichen Wertetabellen knapp zum Sieg vor Sebastian Dietz. Doch auch der zweifache Paralympicssieger Dietz zeigte eine tolle Leistung. Angetrieben vom unermüdlichen Publikum knackte er im letzten Versuch doch noch die 15 Meter-Marke.

Storl übertrifft Saisonbestweite dreifach

Bereits beim Aufwärmen der Männer für den Hauptwettkampf war deutlich zu erkennen, dass an diesem Tag die 21-Meter-Marke fallen wird. Gleich in seinem ersten Versuch übertraf David Storl mit 21,47m seine bisherige Saisonbestweite deutlich. Der Vizeweltmeister ruhte sich darauf aber nicht aus und ließ noch zwei weitere Stöße über 21 Meter folgen. Beim besten Versuch landete die Kugel dabei auf 21,53m – Generalprobe für die WM geglückt!
Mit dieser Leistung sicherte sich der Leipziger vor den Portugiesen Tsanko Arnaudov und Francisco Belo den ersten Platz. Arnaudov verfehlte mit 20,98m nur hauchdünn die 21-Meter-Marke, und auch Francisco Belo blieb mit 20,85m nur knapp darunter. Francisco Belo hatte dabei doppelten Grund zur Freude – sein weitester Versuch bedeutete für ihn gleichzeitig eine neue persönliche Bestweite.

 

VOLLMERCup 2017: Starke internationale Konkurrenz für David Storl

Der deutsche Weltklasse-Kugelstoßer David Storl bekommt beim diesjährigen VOLLMERCup am 10. Juli auf dem Biberacher Marktplatz drei internationale Konkurrenten auf ganz hohem Niveau. Besonders Tsanko Arnaudov zeigt sich dabei zur Zeit in blendender Form.

„Wir sind begeistert, dass wir den Zuschauern beim VOLLMERCup drei internationale Athleten auf absolutem Top-Niveau präsentieren können“, freut sich Meeting-Chef Hans-Peter Beer über die Zusage des Trios Andrej Gag (Rumänien), Tsanko Arnaudov und Francisco Belo (beide Portugal).

Andrej Gag ist in Biberach kein Unbekannter: Mit 20,18m konnte er sich im vergangenen Jahr vor Tobias Dahm und Tsanko Arnaudov den Sieg beim VOLLMERCup sichern. Mit einer persönlichen Bestweite von 20,96m zählt der 26-jährige Rumäne sicher auch in diesem Jahr wieder zum engen Favoritenkreis.

Zu diesem Kreis zählt auch der Vorjahresdritte Tsanko Arnaudov. Der EM-Dritte von 2016, der früher für Bulgarien startete, befindet sich derzeit in bestechender Form: Am 24. Juni stellte er mit 21,56m einen neuen portugiesischen Rekord auf.

Mit Francisco Belo komplettiert ein weiterer portugiesischer Sportler das internationale Starterfeld. Mit einer persönlichen Bestleistung von 20,35m, aufgestellt im Februar 2017, ist auch ihm beim VOLLMERCup einiges zuzutrauen.

Der amtierende Europameister und Vizeweltmeister David Storl trifft bei seiner Rückkehr nach Biberach damit auf drei starke internationale Konkurrenten, für die die 20-Meter-Marke kein Hindernis ist.

 

VOLLMERCup 2017: Ohne Frauen, dafür mit starken Männern

Der VOLLMERCup am 10. Juli auf dem Biberacher Marktplatz wird ohne Frauen-Wettbewerb stattfinden. „Wir haben den Anspruch, den Zuschauern ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zu präsentieren“, begründet Meeting-Chef Hans-Peter Beer die Absage: „Christina Schwanitz kann aufgrund ihrer Babypause dieses Mal leider nicht an den Start gehen – und es ist natürlich praktisch unmöglich, einen gleichwertigen Ersatz für eine amtierende Welt- und Europameisterin zu finden.“

Wie gerne Christina Schwanitz in Biberach an den Start geht, zeigt ihre Ankündigung, dass sie im kommenden Jahr gerne wieder zum VOLLMERCup kommt.

Schwerpunkt auf hochkarätigem Männerfeld

Nach der Absage des Frauenwettbewerbs konzentrieren sich die Meeting-Organisatoren nun darauf, den Zuschauern hochklassigen Wettkämpfe in den weiteren Kategorien zu bieten. Bei den Männern beispielsweise rechnet Meeting-Chef Hans-Peter Beer mit einem internationalen Stoßer-Trio mit Bestweiten von deutlich über 20 Metern. "Hier wird David Storl eine starke Konkurrenz bekommen," verspricht Beer.

 

Kugelstoßen auf dem Marktplatz – Ein Blick hinter die Kulissen

Der Vollmer-Cup ist ein hochkarätiges Sportevent vor traumhafter Kulisse. Doch er ist auch mit einer Menge Arbeit verbunden – ein kleiner Einblick in die Arbeit von knapp 40 Helfern, vom Schüler bis zum Rentner.

Der Aufbau

Die Vorbereitungen beginnen bereits am Samstagmorgen: Die Holzkonstruktion wird auf LKWs verladen, um am Wettkampftag bereits um 07:00 morgens mit dem Aufbau starten zu können. Parallel baut die Stadt Biberach noch die Tribünen auf. Für den ca. 15-köpfigen Aufbau-Trupp rund um Hans-Peter Merg und Theo Esswein sowie drei Mitarbeiter der Zimmerei Kuhn ist der Aufbau der Holzkonstruktion ein echter Kraftakt, der nur in Teamarbeit zu stemmen ist: Rund 360 Kubikmeter Holz müssen verladen, sortiert und zusammengebaut werden. Für den „Feinschliff“ an der Anlage sowie für den Wettkampf selbst kommen dann noch ca. 15 Helfer der TG-Leichtathletik und weitere der TG-Handball-Abteilung. „Helfer zu gewinnen, wird von Jahr zu Jahr schwieriger.“, bedauert Martina Christ (TG Biberach Leichtathletik). Sie organisiert und koordiniert die ehrenamtlichen Helfer. „Dabei ist es umso wichtiger, dass sich alle voll ins Zeug legen“, fügt sie hinzu.

Die Kugelstoßanlage selbst

Bereits zum siebten Mal kommt die von der Ummendorfer Zimmerei Kuhn geplante und gefertigte Anlage zum Einsatz. Eine Herausforderung bei der Planung: Die Anlage muss schnell auf- und wieder abgebaut werden können und vor allem wiederverwendbar sein. Dies ermöglichen spezielle Steck- bzw. Zapfverbindungen. Die zweite große Herausforderung: Der Biberacher Marktplatz ist alles andere als eben. Die strengen Regularien der Leichtathletik fordern aber eine absolut ebene Fläche. Nur so können offizielle Rekorde und Normen erzielt werden. Die Neigung des Marktplatzes gleicht die Tragkonstruktion aus Bauholz perfekt aus. Darauf kommen eine Holzbeplankung sowie 22 Millimeter dicke Verbundplatten, mehrere Turnläufer und ein Kunstrasenteppich.

Ein- und Auslagerung der Anlage

Die rund 360 Kubikmeter große Holzkonstruktion „überwintert“ in einem Lagerraum am Bahnhof. Bei der Ein- und Auslagerung der Anlage sind die Firma Hellgoth, die Zimmerei Kuhn sowie fünf freiwillige Helfer der TG-Leichtathletik beteiligt. Der Bauhof Biberach stellt einen LKW und einen Gabelstapler als Hilfe für den Transport des 800 Kilogramm schweren Kugelstoßrings sowie den Auf- und Abbau der gesamten Anlage.

Der Abbau

Der Abbau beginnt bereits direkt nach dem Wettkampf und dauert bis spät in die Nacht: Die Biberacher Schulen bekommen ihre Turnmatten zurück, der Kunstrasenbelag wird abgebaut, die Absperrgitter der Stadt werden zusammengeräumt, das Leichtathletik-Equipment eingepackt und vieles mehr – bis „nur“ noch die Holzanlage steht. Der „harte Kern“ der Helfer kommt so leicht auf 17 Stunden Arbeit nonstop. Am Folgemorgen geht es bereits ab 07:00 wieder los: Die Holzanlage wird abgebaut und eingelagert.

Hinweis:

Interessierte können den Auf- und Abbau der Anlage über die Biberacher Maktplatz-Cam live verfolgen.

 

VOLLMERCup 2017: David Storl führt DLV-Feld der Männer an

Nach einem Jahr Pause kommt der deutsche Weltklasseathlet David Storl wieder nach Biberach. Der amtierende Vizeweltmeister geht am 10. Juli beim VOLLMERCup auf dem Biberacher Marktplatz an den Start. Neben Storl haben auch Christian Jagusch, Dennis Lewke und Patrick Müller zugesagt. „Wir sind begeistert, dass mit David Storl das deutsche Aushängeschild im Kugelstoßen zum VOLLMERCup nach Biberach  kommt“, freut sich Meeting-Chef Hans-Peter Beer schon jetzt auf den Leipziger. Mit insgesamt zwei Weltmeister- und drei Europameistertiteln und einer Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2012 in London zählt Storl zur absoluten Weltspitze im Kugelstoßen. Nur wenige Wochen nach dem Biberacher Kugelstoß-Meeting hat David Storl bei der Leichtathletik WM in London die Chance, seinen Weltmeistertitel zurückzuerobern – der 26-jährige dürfte also beim VOLLMERCup besonders motiviert sein! Mit einer persönlichen Bestweite von 22,20m geht Storl in Biberach natürlich als Top-Favorit ins Rennen. Betrachtet man nur die persönlichen Bestleistungen von Dennis Lewke, Patrick Müller und Christian Jagusch, so dürfte letzterer innerhalb des DLV-Teams aktuell als stärkster Rivale von David Storl ins Rennen gehen. Die persönliche Bestleistung des 24-jährigen liegt bei 20,10m. Ebenso wie Christian Jagusch sind auch Patrick Müller und Dennis Lewke bekannte Gesichter beim VOLLMERCup. Beide Athleten gehen mit persönlichen Bestweiten deutlich über 19m an den Start. Der 21-jährige Patrick Müller, der für den SC Neubrandenburg startet und von Bundestrainer Sven Lang trainiert wird, feierte mit dem U18-Weltmeistertitel 2013 seinen bisher größten internationalen Erfolg. Der zwei Jahre ältere Dennis Lewke wird mit einer tollen Form zum Kugelstoßen auf dem Biberacher Marktplatz anreisen. Neben dem zweiten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften konnte er 2017 seine persönlichen Bestweiten sowohl in der Halle als auch im Freien verbessern. Das Biberacher Publikum darf gespannt sein, wie sich die DLV-Athleten beim VOLLMERCup gegen die internationale Konkurrenz behaupten können.

 

Zwei Paralympics-Sieger beim VOLLMERCup

Nachdem der Wettkampf für Athleten mit Behinderung beim VOLLMERCup 2016 für Begeisterung bei  Zuschauern und Fans sorgte, wird es diesen auch in diesem Jahr wieder geben. Mit Niko Kappel und Sebastian Dietz haben die zwei besten Athleten ihres Fachs bereits für den 10. Juli in Biberach gemeldet.

Der Wettkampf für Athleten mit Handicap feierte beim VOLLMERCup 2016 auf dem Biberacher Marktplatz eine spektakuläre Premiere: Niko Kappel stellte auf Deutschlands schönster Kugelstoß-Arena einen neuen deutschen Rekord auf und lieferte somit eine mehr als gelungene Generalprobe für seinen paralympischen Wettkampf in Rio de Janeiro ablieferte. Hier holte der kleinwüchsige Top-Athlet die Goldmedaille – eine Leistung, für die er zusätzlich mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurde.

Mit Sebastian Dietz holte ein weiterer Athlet aus dem Teilnehmerfeld des VOLLMERCups eine Goldmedaille in Rio. Für Dietz war dies bereits der zweite Sieg bei den Paralympics. Der 32-jährige Wormser ist mit 15,47m in seiner Klasse aktueller Weltrekordhalter.

Die Zuschauer dürfen sich schon jetzt auf ein spannendes Duell zwischen Niko Kappel und Sebastian Dietz freuen, denn obwohl die beiden Freunde und Trainingspartner sind, werden sie sich beim Kampf um den VOLLMERCup 2017 nichts schenken – und eine gemeinsame Punktetabelle ermöglicht einen direkten Wettbewerb der beiden, obwohl sie normalerweise in unterschiedlichen Klassen an den Start gehen.

 

VOLLMERCup 2017: Biberach als Generalprobe für London
Am Montag vor "Schützen“ verwandelt sich der Biberacher Marktplatz auch in diesem Jahr wieder in Deutschlands schönste Kugelstoß-Arena: Die nationale und internationale Elite hat sich den 10. Juli im Kalender vorgemerkt – auch als Generalprobe für die Leichtathletik-WM in London. Für die Zuschauer bietet sich einmal mehr die Gelegenheit, Top-Athleten live und hautnah zu erleben, und das bei freiem Eintritt.

"Beim Ablauf der Veranstaltung setzen wir auf das erfolgreiche bestehende Konzept," sagt Meeting-Chef Hans-Peter Beer. Den Auftakt macht der Junioren-Wettkampf, der bereits in den vergangenen Jahren mit Rekorden und neuen persönlichen Bestleistungen für Furore sorgte. Danach gehen wieder die Athleten mit Handicap an den Start. Dieser Wettbewerb sorgte bei seiner Premiere 2016 für Begeisterung beim Publikum und für einen neuen deutschen Rekord durch Niko Kappel. "Auf welchem Niveau sich die Athleten in Biberach bewegen, zeigt die Tatsache, dass gleich zwei unserer Teilnehmer wenige Wochen später Goldmedaillen bei den Paralympics in Rio de Janeiro holten," ruft Hans-Peter Beer die Leistungen von Niko Kappel und Sebastian Dietz in Erinnerung. Beide werden auch in diesem Jahr wieder auf dem Biberacher Marktplatz erwartet.

Wer im Hauptwettkampf zur Jagd auf den VOLLMERCup antritt, wird sich erfahrungsgemäß erst kurz vor dem Wettkampftermin entscheiden. Die Veranstalter gehen in jedem Fall davon aus, dass die Topathleten des DLV um Vizewelt- und Europameister David Storl in Biberach starten werden. Sie werden erneut auf hochkarätige internationale Konkurrenz treffen.

Das Warm-Up der Athleten beginnt um 18.30 Uhr, ab 19.00 Uhr folgen die Junioren und die Athleten mit Handicap. Um 19.55 Uhr ist die Präsentation der Top-Athleten des Hauptwettkampfes angesetzt, der um 20 Uhr startet. Umrahmt wird der VOLLMERCup auch in diesem Jahr von mehreren Show-Auftritten.

Veranstaltet wird das Kugelstoß-Event von der Leichtathletik-Abteilung der TG Biberach, die mit rund 50 Helferinnen und Helfern im Einsatz sein wird.

 

 

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jetzt schon vormerken:

VOLLMERCup 2017
Montag 10.Juli 2017, Marktplatz Biberach/Riß